Obstsorten für den Untertaunus
Ansprüche und Eigenschaften

zusammengestellt vom Obst- und Gartenbauverein Strinz-Margarethä e.V.
 
 
Einleitung Der Standort Bestäubung Zur Sortenliste

                              
Obstbäume sind Kulturpflanzen, die z. T. sehr hohe Ansprüche an ihren Standort stellen. Unter einem Standort versteht man die Boden-, die Klima- und die Feuchtigkeitsverhältnisse, unter denen die Pflanze wächst. Diese sind entscheidend für die Gesundheit des Baumes und seiner Früchte. Allgemein kann man sagen, dass Obstbäume nicht auf  sehr leichten Sandböden, auf staunassen oder flachgründigen Böden, und nicht im Schatten gedeihen.

Apfelbäume
bevorzugen einen sonnigen, etwas windgeschützten Platz, jedoch luftig. Der Boden soll gut und gleichmäßig durchfeuchtet sein, darf aber keine Staunässe aufweisen.

Birnbäume
benötigen einen humosen, nährstoffreichen und tiefgründigen Boden. Auf kalkreichen Böden und solchen mit stauender Nässe haben die meisten Sorten Schwierigkeiten. 

Quitten
wachsen an geschützten warmen Standorten. Der Boden sollte eher leicht, aber nährstoffreich sein. Apfelquitten sind robuster als Birnenquitten.

Süßkirschen
gedeihen auf eher etwas trockneren nährstoffreichen Böden. Trotzdem benötigen sie eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Spätfrostgefährdete Lagen scheiden für die meisten Sorten aus.

Sauerkirschen
kommen, im Gegensatz zu allen anderen Sorten, auch mit einem halbschattigen Standort gut zu Recht. Sie brauchen mehr Wasser als Süßkirschen. Die Blühte ist spätfrostgefährdet.

Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Renekloden
lieben eine sonnige Lage mit einem milden, aber nicht luftfeuchten Klima. Der Boden soll tiefgründig, nicht zu trocken und nährstoffreich sein. Spätfrostgefährdete Standorte müssen vermieden werden.

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